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Zunächst muß ich voranstellen, daß der Fischkutter mein erstes Modell ist,
was ich überhaupt gebaut habe.
Im Vergleich zu anderen professionellen Hobbybastlern
wird es deshalb sicher nicht allzugut abschneiden,
aber es geht ja schließlich um den Spaß an der Sache.
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Die Vorbereitungen
Als erstes ist man natürlich erstaunt (ich nehme mich davon nicht aus),
daß die Plasteteile im Karton alle ungespritzt und weiß sind.
Also sollte man sich, bevor es losgeht erst mal mit Farben ausrüsten.
Welche Farben benötigt werden, steht in der Bauanleitung.
Daß die Farben teurer werden können, als der Bausatz, merkt man schon bald,
wenn man sieht, was so ein Farbtopf kostet. Im Fachhandel geht das etwa
bei 1,50 EUR los. Bei Ebay ist es etwas billiger, nur knapp über 1 EUR pro Topf.
Da lohnt es sich schon, dort zu kaufen.
Außerdem sollte man sich auch werkzeugtechnisch aufrüsten.
Einige gute feine Pinsel, einen kleinen Seitschneider, Kattermesser,
eine kleine Feile, guten Kleber und nicht zu vergessen,
eine Flasche Pinselreiniger-Lösung.
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Das Anstreichen
Nun kann's losgehen, die einzelnen Teile zu bemalen.
Um die Farben zu mischen, braucht man natürlich eine "Mischpalette".
Ausgefuchst wie ich bin, habe ich solche ausgedrückten Tablettenschalen
verwendet.
Auch das Innere von Pralinenschachteln ist ganz gut zu gebrauchen,
falls man größere Mengen anmischen will.
Daß die ganze Aktion nicht an einigen Tagen abgegessen ist,
sollte klar sein.
Viele Teile müssen mit mehreren Farben gestrichen werden.
Größere Flächen sollte man zweimal streichen,
damit alles gut deckt, na und die Farbe braucht halt immer
so seine Zeit, bis sie trocken ist ...
Hier nun einige Fotos vom Anstreichen:
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Das Grundgerüst wird geklebt
Nun kann man langsam anfangen, den Bootsrumpf
zusammenzukleben und die Decks aufzubauen ...
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Die Aufbauten werden angebaut
Nun kommen das Geländer, die Radarmasten und andere
Kleinteile an die Reihe.
Desweiteren werden die Beschriftungen an der Bordwand angebracht.
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Der Vordermast war ein bißchen Fummelei.
Den Haken habe ich mir aus einer Büroklammer gebogen.
Im Bausatz war leider keiner dabei.
Um die Masten zu befestigen und ein wenig stabiler zu machen,
habe ich die Löcher auf 3mm aufgebohrt.
Jetzt die Masten rein, das Ganze noch mit einem Zwirnsfaden
gespannt und dann war das Boot fertig.
Die beiden kleinen Männeken habe ich übrigens auf eine kleine Platte
geklebt, so daß man sie überall auf dem Boot plazieren kann.
Mit dem kleinen "Gestell" hatte ich auch so meine Probleme.
Wenn sie nicht richtig angeklebt werden, kippelt das ganze Schiff.
Ich habe dann zum Schluß noch ein wenig was untergeklebt,
so daß es gerade und stabil stand.
Abschließend kann ich sagen, daß es zwar hier und da ein paar
Probleme gab, so daß man nachfeilen mußte und auch die
Paßgenauigkeit war auch nicht immer sooo korrekt,
aber im Großen und Ganzen ist es ein einfaches und schönes Modell -
speziell für Anfänger.
Die Anzahl der Bauteile ist überschaubar und sie sind aufgrund
des Maßstabes zumindest alle
so groß, daß man keine Pinzette braucht, um sie anzustreichen.
Und für alle, die noch nicht genug haben, habe ich hier noch mal ein
paar gute Fotos aus verschiedenen Perspektiven:
Fotosammlung "Arctic Corsair"
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